anlässlich des 100-jährigen Jubiläums
Vorwort:
Es gilt, Rückschau zu halten und die Leistungen und den Einsatzwillen dieser Jahre noch einmal vor Augen zu führen. Schon vor der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Horneburg wurde durch den damaligen Amtmann und den Gemeindevorsteher ein Ortsstatut betreffend das Feuerlöschwesen für den Bezirk der Gemeinde Horneburg erlassen. Gemäß dieser Satzung war eine Brandwehr zu bilden. Dienstpflichtig waren in der Brandwehr die männlichen Einwohner bestimmten Alters, jedoch nur auf Zeit. Einzelne Berufsgruppen waren davon ausgenommen. Den verantwortlichen Männern wurde alsbald klar, dass auf dieser Grundlage eine schlagkräftige Wehr nicht zu bilden war. Der Wunsch, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen, wurde deutlich. Am 30. Dezember 1908 versammelte sich deshalb eine Anzahl Bürger und beschloss die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr. Eine weitere Versammlung fand statt am 12. März 1909. In diesen beiden Versammlungen wurden die notwendigen Formalien erledigt, wie Verabschiedung des Statuts, Aufnahme von Mitgliedern, Wahl der Führer der einzelnen Mannschaften u. a. mehr. Das Ergebnis dieser Versammlungen wird in der nachfolgenden Chronologie weiter verdeutlicht.
Hiermit werden wir die 100 Jahre Revue passieren lassen, die insbesondere auf Basis von aufwendigen Recherchen einiger Feuerwehrkameraden im Rahmen der Jubiläumszeitschrift 2009 aufgearbeitet worden sind. Die ausführliche schriftliche Fassung der Jubiläumszeitschrift zum 100-jährigen Bestehen des Löschzuges Horneburg kann im Download-Bereich angesehen werden.
1906
Durch die Änderung der Gemeindesatzung 1906 wurde, wie bekannt, in Horneburg eine Pflichtfeuerwehr gegründet. Vermutlich auf Grund des Platzbedarfes und des Zustandes des 46 Jahre alten Geräteschuppens am Hof Beckmann beantragte der Gemeindevorsteher Wilhelm Elfert die Baugenehmigung für ein Spritzenhaus mit Arrestzelle und Wohnung auf dem Gelände der heutigen Magdalenenstraße 1.
1907
11.04.1907
Auf Grund der 1906 erstellten Baupläne, die 1907 baupolizeilich genehmigt wurden, erging die Baugenehmigung an die Gemeinde Horneburg.1909
06.05.1909
BEKANNTMACHUNGFür die Gemeinde Horneburg ist eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. Die Satzungen der Wehr sind vom Herrn Landrat zu Recklinghausen genehmigt worden. Als Führer der Wehr ist der Lohgerber Karl Müschenborn zu Horneburg bestätigt und zugleich als Brandmeister ernannt. Als stellvertretender Brandmeister ist der Architekt Wilhelm Sinder ernannt. der auch als zweiter Führer der Wehr bestätigt worden ist. Als Führer der einzelnen Abteilungen ernenne ich:
1. den Maurer Wilhelm Behler als Steigerführer,
2. den Metzger Hugo Hoppmann als Spritzenführer.
3. den Lohgerber Felix Müschenborn als Kuppenführer,
4. den Postagenten Franz Fleitmann als Führer der Ordnungsmannschaft.
Die Brandwehr – Freiwillige Feuerwehr – ist eine Schutzwehr im Sinne des § 113 des Reichsstrafgesetzbuches. Waltrop, den 6. Mai 1909
Der Amtmann: Schwarthoff
Aus den Unterlagen ist ersichtlich, dass sich zunächst 26 Mitglieder für den Dienst an der Allgemeinheit zusammenfanden.
12.5.1909
In einer Versammlung wurde der Ausrüstungsbedarf mit einer Summe von 734,85 RM ermittelt. Die Gemeinde übernahm die Kosten.6.7.1909
1. Versammlung und Übung im Gewande der Freiwilligen Feuerwehr Horneburg.26.7.1909
Beitritt zum Feuerwehrverband und es setzte ein reger Übungsbetrieb ein, und die (Anm.: damals) noch vorhandenen Protokollbücher und Unterlagen beweisen, wie ernst die Männer ihre Aufgabe nahmen. Fehlte ein Kamerad, wobei eine ausreichende und begründete Entschuldigung Ehrensache war, so holte er das Versäumte bei der nächsten Übung durch zusätzlichen Übungsdienst nach. Wie intensiv gearbeitet wurde, beweist die Zahl der Übungen. 1909: 20 Übungen und Versammlungen, 1910: 24, 1911: 20.Dieser strenge Dienstbetrieb erfolgte auch in den anschließenden Jahren.
16.10.1909
Die Baumaßnahme „Spritzenhaus“ wurde fertiggestellt und baupolizeilich abgenommen.1912
26.05.1912
Ihren ersten Einsatz hatte die Wehr am 26. Mai 1912, einem Pfingstsonntag, gegen 10.30 Uhr, da ein Wohnhaus, ca. 25 Minuten vom Dorf gelegen, in Flammen stand. Aus diesem Brand- bericht geht hervor, wie wichtig der Dienst der Feuerwehr ist. Es heißt wörtlich: „Die Frau R. (eine Witwe) war abwesend, kleinere Kinder waren in Gefahr, wurden aber gerettet.“ Eine Brandwache musste gestellt werden, der Schaden war erheblich.1913
25.02.1913
Die Wehr mußte erneut aus Anlass eines Scheunenbrandes zu Hilfe eilen, wobei insbesondere das angrenzende Wohnhaus und der Viehbestand bedroht waren. Bei diesem Brande zeigte sich besonders die dringende Notwendigkeit ausreichender Wasserverhältnisse. Feuer lässt sich eben (Anm.: vor allem) nur mit Wasser bekämpfen. Laut Brandbericht waren die Verhältnisse schlecht, und das Wasser musste mit Jauchewagen aus der Nachbarschaft herangeholt werden.14.07.1913
Ein weiterer Brand war zu bekämpfen: ein Bauerngehöft stand in Flammen. Bei diesem Brand reichte das Schlauchmaterial nicht aus, und das Feuer konnte nur mit Hilfe der Wehr„Emscher Lippe“ die weiteres Schlauchmaterial zum Einsatz brachte, wirksam bekämpft werden. Aus den(Anm.: heute verschollenen) Unterlagen ist ersichtlich, mit welcher Energie die Mängel behoben wurden und mit welchem Ernst die Wehr sich auf Grund der gemachten Erfahrungen in der Einsatzfähigkeit verbesserte.
Fertigstellung des Stiegen- u. Schlauchturmes.
1914
01.08.1914
Über die Kriegsjahre liegt ein Bericht vor, der auszugsweise wiedergegeben werden soll: „Die Freiwillige Feuerwehr zählte zu Beginn des 6ten Vereinsjahres 32 Wehrleute und 1 Sanitäter, sämtliche Uniformen waren besetzt. Nach der Mobilmachung am 1. August 1914 wurden kurz nacheinander einberufen 16 Mitglieder, und freiwillig meldeten sich 3 Kameraden zum Heeresdienst. Im Ganzen haben 30 Mann – fast die ganze alte Wehr – ohne Ausnahme teils kürzere Zeit, teils die Kriegszeit hindurch unter der Fahne und im Felde gestanden. Gefallen auf dem Felde der Ehre sind 3 Mitglieder, und zwar 1. der Wehrmann Hermann Pennekamp am 11. November 1914, 2. der Gefreite Wilhelm Sinder am 28. Februar 1915, 3. der VizefeldwebelWilhelm Behler am 4. Oktober 1918.
Diesen Gefallenen Kameraden wird die Wehr ein treues Andenken bewahren.
Nach Vorstehendem waren der I. und II. Brandmeister. die Abt.-Führer und Unterführer sowie die ganze Mannschaft bis auf einige Mann unter der Fahne und hat die Wehrtätigkeit fast ganz geruht.
1917 / 1918
Im Jahre 1917 übernahmen der Wirt Fritz Berens und August Müller als I. und 11. Brandmeister die Führung, und es wurden 1917/18 die notwendigsten Übungen abgehalten. Die Wehr soll nun die alte Tatkraft mit regelmäßigen Übungen und Versammlungen wieder aufnehmen.“ Als neuer Wehrführer wurde Wilhelm Sindern eingesetzt
1920
08.09.1920
Als Nachfolger für den bisherigen Wehrführer Wilhelm Sindern wurde der zweite Chef, Gastwirt Friederich Berens. Zweiter Chef wurde der Mauerer Josef Lettmann, Schriftführer Franz Wegmann. Ach der rote Hahn stellte sich wieder ein.1921
26.3.1921
Wohnhausbrand, Hauptstraße 273.11.1921
Brand eines Teigebäudes des Gehöftes Wiesmann, Rapen1922
26.5.1922
Brand des zur Gewerkschaft König-Ludwig gehörende Buddenhof in Becklem1923
17.08.1923
Scheunenbrand des Landwirtes Schulte1924
11.01.1924
Wirtschaftsgebäudebrand Stegemann in Rapen30.10.1924
Brand des Hintergebäudes des Wohnhauses Brüning1925
28.10.1925
Brand eines Wirtschaftsgebäudes in Meckinghoven.Diese Liste der Einsätze soll nicht fortgesetzt werden, sondern nur deshalb Erwähnung finden, um die Notwendigkeit und den Bestand der Wehr zu unterstreichen. Das Leben in den weiteren Jahren war sehr rege . Übungen und Schulungen wurden in großer Zahl abgehalten und die Schlagkraft der Wehr weiter verstärkt.
1926
24.01.1926
Kamerad Franz Fleitmann wurde erster Chef u. Wehrführer, zweiter Brandmeister blieb Josef Lettmann.1929
9.5.1929
20-jähriges Bestehen der Wehr im Vereinslokal gefeiert. Die Wehr zählte zu diesem Zeitpunkt 36 Mitglieder.1932
19.7.1932
Kamerad Friederich Berens löste den bisherigen Wehrführer Franz Fleitmann ab. Der weitere Vorstand blieb unverändert.1933
In diesem Jahr fand die Umorganisation der gesamten deutschen Feuerwehren statt. Zu dieser Zeit erfolgte auch die Bildung der Amtswehr, der die Freiwillige Feuerwehr Horneburg nun als ein Löschzug angehört.
1934
14.06.1934
Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Horneburg.1937
25.5.1937
Kamerad Wilhelm Benke übernahm die Wehrführung und wurde Nachfolger von Friederich Berens.1939
01.09.1939
An diesem Tag begann der unheilvolle zweite Weltkrieg... Viele Kameraden wurden zum Kriegsdienst einberufen. Älter Kameraden mussten als Feuerwehrmänner Dienst im Sicherheits- und Hilfsdienst verrichten, um bei Luftangriffen den Kampf gegen Brand und Katastrophen zu führen. Die Übungen der Wehr wurden immer spärlicher.1942
15.02.1942
Nach einer Versammlung reißt das Vereinsleben ab.1945
Als im Jahre 1945 der Zusammenbruch kam, war es schlecht um die Freiwillige Feuerwehr
bestellt. Löschgeräte und Ausrüstungsgegenstände waren nur noch in unbedeutendem Maße auffindbar. Wie fast in allen anderen Gemeinden war auch Horneburg ohne einsatzfähige Wehr.
Doch schon bald rührte sich der alte Geist, und wackere Feuerwehrmänner bauten die Freiwillige Feuerwehr mit großer Tatkraft wieder auf. Viele Schwierigkeiten waren zu überwinden, Doch war nach einigen Monaten die Wehr wieder einigermaßen einsatzbereit. Große Sorge bereitete das Gerätehaus, das den Anforderungen nicht mehr entsprach. Wehrführer wurde Kamerad Leo Balan sen.. Zum stellvertretenden Wehrführer und zweiten Brandmeister wurde Kamerad Josef Brüning gewählt. Alsbald zählte die Wehr wieder 36 Mitglieder. Durch Ergänzung der gesamten Ausrüstung war die Einsatzbereitschaft der Wehr in jeder Hinsicht alsbald wieder gewährleistet. Inzwischen verfügte man auch über eine Motorspritze.
1954
Die Wehr hatte zu diesem Zeitpunkt wieder eine komplette Ausrüstung,wozu in diesem Jahre auch noch eine neue Motorspritze hinzukam. Amt und Gemeinde haben in vorbildlicher Weise die Notwendigkeit erkannt, und den Vertretern gebührt der Dank für die Hilfe und Unterstützung.Das letzte Sorgenkind war an sich seit Bestehen der Wehr das unzureichende Feuerwehrgerätehaus gewesen.
1956
Am Dattelner Bahnhof wurde eine nagelneue Motorspritze TS 8/8 als Ersatz für die alte abgeholt.
1959
28.4.1959
Auf Grund des Druckes und eines ausführlichen Schriftverkehrs von Löschzuführer Leo Balan sen., strebte das Amt Waltrop eine schnelle Umsetzung der Pläne „Gerätehaus statt Baracke“ an. Mit dem Abriss des Geräteschuppens wurde das Vorhaben am 28.04.1959 angegangen. Ein Teil des Geräteshuppens blieb als Unterbringung für die Geräte erhalten. Aus dem Schriftverkehr gehen folgende Daten hervor:13.05.1959 Grundsteinlegung
25.05.1959 Richtfest
27.05.1959 Rohbauabnahme
28.07.1959 Fertigstellung zu 95 % bis auf Anstreicharbeiten
29.08.1959
Zum 50-jährigen Bestehen kann sich die Wehr mit Ihrem neuen Feuerwehrgerätehaus der Öffentlichkeit vorstellen. Damit ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen, der so alt ist, wie die Wehr Bestand hat.Pünktlich zum Jubiläum bekam die Wehr ganz überraschend Ihr erstes Fahrzeug vom zivilen Bevölkerungsschutz. Es handelte sich um ein Unimog-Fahrgestell mit Ziegler Aufbau. Das Fahrzeug wurde nur geliehen und mußte 1961 wieder abgegeben werden.
1962
10.12.1962
Der Löschzug erhält ein neues Fahrzeug, ein Mercedes Benz LF 8-TSA.1965
18.07.1965
Hochwassereinsatz für die Wehren des Amtsverbandes Horneburg, Waltrop und Henrichenburg vom 15.07. – 18.07.1065. Der Löschzug war insgesamt 55 Stunden im Einsatz!August 1965 Da der damals schon über 50 Jahre alte Schlauchturm stark reparaturbedürftig und die Qualität der Schläuche besser wurden und nicht mehr zwingend in Horneburg aufgehängt werden mußten, gab das Amt Waltrop den Abriss des Gebäudes bekannt.
1967
16.10.1967
Wechsel an der Spitze der Wehr. Brandmeister Brüning verstarb. Franz-Josef Bergfort folgte als stellvertretender Löschzuführer nach.1969
26.-27.04.1969
Fest zum 60-jährigenBestehen des Löschzuges Horneburg auf dem Schlossgelände.1974
12.10.1974
Letzte Abschlussübung der Wehren von Horneburg, Waltrop u. Henrichenburg im Rahmen der Amtswehr. Danach folgte die Eingemeindung der Schlossgemeinde durch Datteln im Jahre 1975.14.12.1974
Letzte Generalversammlung des Amtsverbandes.08.12.1974
Josef Hölter übernahm das Amt des Wehrführers von Leo Balan sen. Zum stellvertretender Löschzugführer wurde Bernhard Bußmann ernannt.1976
Das Fahrzeug LF 8 TSA wurde mit einem 4-m Funkgerät ausgestattet.
1977
Weiterer Wechsel in der Löschzugführung. Der stellvertretende Löschzugführer Bernhard Bußmann übernimmt die Führung. Ernst Hoppe stand nach dessen Berufung als stellvertretender Löschzugführer zur Verfügung.
1979
23.-24.07.1979
Fest zum 70-jährigen Bestehen des Löschzuges unter freiem Himmelauf dem Schulhof.
1980
Der Löschzug Horneburg bekam sein zweites Fahrzeug, einen MTF VW-Bulli T2.
1983
04.01.1983
Großalarm für die gesamte Dattelner Wehr auf dem Höf Pöter bei Löringhoff.1985
16.03.1985
Leo Balan, Sohn des langjährigen Wehrführers gleichen Namens übernimmt die Löschzugführung von Bernhard Bußmann. Stellvertretender Löschzugführer blieb weiterhin Ernst Hoppe.Mit zwei Fahrzeugen wurde es im 1959 erbauten Gerätehaus sehr eng. Daher begann man im Jahr 1985 mit der Renovierung des Gerätehauses. Die sanitären Anlagen wurden erneuert und um eine Dusche erweitert. Vom Gerätehaus wurde ein Durchbruch in den verbliebenden Schuppen hinter dem Gerätehaus durchgeführt und so das Gerätehaus um eine Umkleide (heute Küche) erweitert. Die noch fehlenden Spinde wurden vom damaligen Bürgermeister Horst Niggemeier gespendet.
17.-18.08.1985
Fest zum 75-jährigen Bestehen wurde nachgefeiert, auf Grund der 600-Jahr Feier des Schlosses Horneburg im Jahr zuvor.1986
27.01.1986
Großbrand auf dem Bauernhof Möller-Luthe in MeckinghovenDer Löschzug bekam sein drittes Fahrzeug, ein TLF 8/8 Unimog vom Zivilen Bevölkerungsschutz.
Im Anschluss kam es zum Anbau der Fahrzeughalle, da sonst kein Fahrzeug neuer Technik mehr Platz gehabt hätte. Dieser Anbau wurde mit viel Zeit- und Kraftaufwand in Eigenleistung des Löschzuges erstellt. Leider hatte man sich aus Kostengründen dafür entschieden, die Größe des Anbaues auf das erwartet neue Fahrzeug zuzuschneiden. Aus den Presseberichten, gehen folgende Daten des Bauablaufes hervor:
09.09.1986
Beginn des Anbaues mit Aufnahme der Bepflasterung17.10.1986
Richtfest der neuen Fahrzeughalle. Die Fertigstellung erfolgte im Jahr 1987.1987
16.02.1987 Scheunenbrand bei Dieckmann
16.04.1987 Großbrand bei Bauer Aulke in Pelkum
26.04.1987 Waldbrand in der Haard
17.08.1987 Fehlalarm „Flugzeugabsturz“ bei Pathe
04.09.1987 Großeinsatz „Verkehrsunfall eines LKW´s“, Horneburger Str. 6
Der alte VW - Bulli wurde durch ein Nachfolgermodell VW-Bulli T3 ersetzt.
25.05.1987
Feierliche Einweihung der neuen Fahrzeughalle sowie die Fahrzeugtaufe des neuen LF 8 als Ersatz für das alte LF 8 TSA das nach 25 Jahren Dienst sehr verbraucht war.1988
01.07.1988
In der Kreistagssitzung wurde zum ersten und bisher einzigen Mal ein Mitglied des heimischen Löschzuges, Leo Balan zum Kreisbrandmeister ernannt.Das TLF 8/8 wurde gegen ein baugleiches kommunales Fahrzeug ausgetauscht, das die Stadt Datteln von der ZB-Zentrale in Lette aufgekauft hatte. Bis einschließlich 1994 war es in Horneburg im Dienst.
20.11.1988
Teilnahme am Fußballturnier in Waltrop, letzter Platz.1992
29.11.1992
Großbrand in der Luftballonfabrik Evert´s in Datteln1993
Wilhelm Müshenborn wird zum neuen Löschzugführer als Leo Balan´s Nachfolger gewählt. Ernst Hoppe bleibt weiterhin im Amt des Stellvertretenden Löschzugführer.
1994
April 1994 Leo Balan wird zum Stellvertretenden Bezirksbrandmeister ernannt.
1995
Wurde die Freiwillige Feuerwehr zum ersten Mal zu einem echten Löschzug im feuerwehrtechnischen Sinne „aufgewertet“. Gehörte bis dahin mit dem Löschfahrzeug LF 8 nur ein Löschgruppenfahrzeug zur Ausstattung, konnte mit dem neuen LF 16 ein zweites Löschgruppenfahrzeug übernommen werden. Damit stand erstmals in der Geschichte der Wehr ein kompletter Löschzug am Standort Horneburg.
25.3.1995
In der Jahreshauptversammlung konnte Löschzugführer Wilhelm Müschenborn bekannt geben, dass der Löschzug Horneburg mit damals 39 Aktiven der stärkste Löschzug der Dattelner Wehr noch bis heute ist.Sept. 1995 Teilnahme an den Leistungswettkämpfen in Haltern mit 3 Gruppen und den Platzierungen:
Platz 1 Horneburg, Gruppe 1 (3 min u. 12 sec.)
Platz 2 Horneburg, Gruppe 2 (3 min u. 22 sec.)
Platz 3 Horneburg, Gruppe 3 (3 min u. 36 sec.)
1997
09.12.1997
Leo Balan wird zum Bezirksbrandmeister ernannt.1998
02.01.1998
Großbrand in der Fa. Da-Pack in Datteln-NatropDer alte VW-Bulli T3 verlor bei einer Übung auf der Magdalenenstraße die Schiebetür. Damit war auch sein Schicksal besiegelt. Als Ersatz wurde ein Mercedes Benz Vito beschafft, der bis heute im Dienst ist. Mit einer zusätzlichen Beladung aus Kettensäge und Tauchpumpe nebst Zubehör kann er bei Schlechtwettereinsätzen als drittes Fahrzeug voll eingesetzt werden.
1999
14.-15.08.1999
Fest zum 90-jährigen Bestehen des Löschzuges Horneburg auf dem Schlossgelände2002
12.01.2002
Ludger Schollas wird zum neuen Löschzugführer als Nachfolger von Wilhelm Müschenborn gewählt. Stellv. Löschzugführer wurde Christoph Behler bzw. ein halbes Jahr später wurde Frank Fischer zum Stellvertreter ernannt.20.11.2002
Teilnahme am Fußballturnier der Feuerwehren aus dem Kreis Recklingh. in Waltrop, 1 Platz27.11.2002
Die Feuerwehr Datteln wurde auf die Kreisleitstelle aufgeschaltet, gleichzeitig wurden die analogen Funkmeldeempfänger durch „digitale Funkmelder“ ersetzt.2003
10.03.2003
Gründung der Jugendfeuerwehr Horneburg mit 13 Mitgliedern unter der Leitung von Jugendwart S. Schwott und den beiden Stellvertretern Jens Möller u. Björn Lücke.2004
02.02.2004
Brandeinsatz: unklare Rauchentwicklung, Horneburger Str.25.04.2004
Alarmeinsatz: Gasaustritt im Gebäude, CO2 Anlage ausgelöst, Fa. Rheinzink13.10.2004
Brandeinsatz: Dachstuhlbrand, Im Bollwerk22.12.2004
Brandeinsatz: Kellerbrand, Industriestr. 720.11.2004
Teilnahme am Fußballturnier der Feuerwehren aus dem Kreis Recklingh. in Waltrop, 1 Platz2005
22.03.2005
Brandeinsatz: Zimmerbrand, Böckenheckstraße25.06.2005
Brandeinsatz: abgestelltes Motorboot vor dem Haus brannte in voller Ausdehnung, Buschweg27.06.2005
Einsatz Technische Hilfe: verschüttete Person in einer Baugrube, Dortmunder Str.Nach der Ära des LF 16 bekam der Löschzug Horneburg in diesem Jahr ein neues LF 10/6 das sich noch heute im Dienst befindet.
11.10.2005
Einsatz Grundschutz: Kanal des WSA läuft auf einer Länge von ca. 8 Kilometer aus, alleLöschzüge im Einsatz, LZ Horneburg übernimmt den Brandschutz.
20.11.2005
Teilnahme am Fußballturnier der Feuerwehren aus dem Kreis Recklingh. in Waltrop, 1 Platz27.11.2005
Überörtliche Hilfe: Ablösung AB-Energie im Katastrophengebiet Kreis Borken2006
17.01.2006
Brandeinsatz: Wohnwagenbrand, Am Bahnhof in Datteln21.04.2006
Brandeinsatz: Zimmerbrand, Zechenstraße18.05.2006
Brandeinsatz: Wohnungsbrand, Bahnhofstraße05.07.2006
Brandeinsatz: LKW Brand, Böckenheckstraße13.10.2006
Brandeinsatz: BMA Anlage Fa. Rheinzink, Bahnhofstraße2007
18.01.2007
Unwetter /Sturm: Im gesamten Stadtgebiet Sturmschäden beseitigt06.02.2007
Brandeinsatz: Zimmerbrand, Neuer Weg06.05.2007
Brandeinsatz: Flächenbrand, Marienstraße16.10.2007
Brandeinsatz: Zimmerbrand, Horneburger Str. „Schloss“20.11.2007
Teilnahme am Fußballturnier der Feuerwehren aus dem Kreis Recklingh. in Waltrop, 1 Platz2008
09.02.2008
Brandeinsatz: Kellerbrand, Christophstraße04.06.2008
Hochwassereinsatz: Durch Unwetter in Horneburg Keller ausgepumpt18.09.2008
Nach langen Verhandlungen mit der Stadt und endlosen Diskussionen über Standorte und Ausstattungen kam es zum ersten Spatenstich für den Neubau der Fahrzeughalle als I Bauabschnitt zur Erweiterung des Gerätehauses.2009
02.02.2009
Weiteres Verhandlungsgespräch im Rathaus der Stadt Datteln zur Umsetzung der Bauabschnitte II u. III zwecks Erweiterung des Gerätehauses Horneburg. Die kommissarische Löschzugführung hat Ihr Ziel erreicht und die Bauarbeiten werden öffentlich ausgeschrieben und vergeben.07.02.2009
In der Jahreshauptversammlung wurde Frank Fischer als Nachfolger von Ludger Schollas zum neuen Löschzugführer gewählt. Als Stellvertretender Löschzugführer wurde Frank Kuhs gewählt.13.02.2009
Brandeinsatz: Wohnungsbrand, Halterner Str. (Ahsen)28.03.2009
Im März 2009 war der I Bauabschnitt abgeschlossen. Mit dem Tag der Feuerwehr am 28.03.2009 wurde die Fahrzeughalle mit 4 Stellplätzen ihrer Bestimmung übergeben.09.05.2009
Festakt zum 100-jährigen Jubiläum in der neuen Fahrzeughalle11.05.2009
Brandeinsatz: Kellerbrand im MFH mit 16 Parteien, Neuer Weg07.08.2009
Absage des Jubiläums durch den Bürgermeister W. Werner auf Grund der Epidemielage rund um die Schweinegrippe.23.08.2009
Geplante Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Jubiläum. Auf Grund behördlicher Anweisungen in Folge der „Schweinegrippe“ konnte die Feier nicht stattfinden.15.09.2009
Säureunfall: Datteln-Meckinghoven Ruhr Zink19.09.2009
Brandeinsatz: Fettrückstände im Glühofen einer „Schmiede“, Schloßstr.07.10.2009
Hochwassereinsatz: Durch Unwettereinfluss diverse Keller im Stadtteil Hötting ausgepumpt.13.11.2009
Mit dem II Bauabschnitt wurde mit dem Sozialtrakt für die Herren die Verbindung von Fahrzeughalle und dem Altbestand des Gerätehauses mit Haupteingangsbereich begonnen. Gleichzeitig wurde mit dem III Bauabschnitt der Umbau des Altbaues zum Schulungsraum, Damensozialtrakt, Küche und Jugendfeuerwehrraum angefangen.2010
02.03.2010
Brandeinsatz: Zimmerbrand, Castroper Str. 22420.03.2010
Brandeinsatz: Dachstuhlbrand in voller Ausdehnung, Dümmerstraße 610.06.2010
Neues LF 10/6 von der Fa. Schlingmann aus Dissen abgeholt. Somit ist erstmals ein viertes Fahrzeug am Standort des größten Löschzuges in Datteln.03.09.2010
Das neue Inventar für das umgebaute Gerätehaus wurde geliefert und aufgestellt. Ab diesem Moment war das Gesamtprojekt „An- u. Umbau des Gerätehauses“ abgeschlossen und konnte für den Dienstgebrauch genutzt werden.04.-05.09.2010
Nachfeier des 100-jährigen Jubiläums rund um das neu erstellte Gerätehaus unter dem Motto „Jetzt erst recht“.20.11.2010
Teilnahme am Fußballturnier der Feuerwehren aus dem Kreis Recklingh. In Waltrop, 1 Platz2011
12.02.2011 Brandeinsatz: Wohnungsbrand, Konrad Adenauer Str.
01.05.2011 Brandeinsatz: Wohnungsbrand, Neuer Weg 41
26.06.2011 Brandeinsatz: BMA “ Ludgerushaus Meckinghoven"
22.07.2011 Brandeinsatz: Zimmerbrand, Castroper Str. 334
28.07.2011 Brandeinsatz: BMA " Ludgerushaus Meckinghoven "
29.08.2011 Brandeinsatz: Wohnungsbrand, Steinbrink 1
28.10.2011 Brandeinsatz: Industriebrand Rhein Zink
12.11.2011 Brandeinsatz: BMA Gewerbe " Rhein Zink "
16. bis 24.05.2011
Die noch erforderlichen Alarmparkplätze im Rahmen der Gesamtkonzeption des " Um- und Anbau Gerätehaus Horneburg " wurden in Eigenregie mit der Kreislehrgärtnerei Horneburg fertiggestellt.
20.7.2011
Im Rahmen des Schützenfest des BSV Horneburg hat der Löschzug Horneburg den traditionellen " Schinken u. Biertausch " durchgeführt.
01.10.2011
Erstmalig in der Geschichte des Löschzuges Horneburg wurde die neue Fahrzeughalle in " bayrisch " umgewandelt, um ein zünftiges Oktoberfest mit vielen Besuchern zu feiern.
20.11.2011
Teilnahme am Fussballturnier der Feuerwehren aus dem Kreis Recklinghausen in Waltrop, 1 Platz
2012
04.02.2012
In der Jahreshauptversammlung wurde Frank Kuhs als Nachfolger von Frank Fischer zum neuen Löschzugführer gewählt. Als Stellvertretender Löschzugführer wurde Christopher Rhönisch gewählt